Freitag der dreizehnte

Freitag der dreizehnte

Ich bin nicht abergläubisch, der dreizehnte war für mich ein Glückstag.

Außer dieser dreizehnte, Juli 2018. Zum Glück sind wir nur mit den schrecken davon gekommen.

Es fing als einer ganz normaler Tag an. Wir waren am Nachmittag zu eines Geburtstags Party im Eli eingeladen, also den ganzen Vormittag haben wir uns darauf konzentriert.

Um 13:30 sind wir dann endlich gefahren, haben schnell das Geschenk besorgt und dann zur Party gefahren.

Die Kinder haben gespielt, getobt, die waren gut gelaunt, die Mamas haben einen Kaffee getrunken und geredet.

Ich habe schön gemerkt das mein Mittelkind hustet, habe ihn gesagt der soll ein wenig bei mir bleiben, dass er ein wenig rastet, danach kann er wieder spielen. Aber er konnte doch nicht bei mir sitzen, wann die anderen nach ihm gerufen haben.

Um 17 Uhr war dann die Party aus und wir fuhren heim. In Auto hat er fast den ganze heim Fahrt gehustet.

Damit er zu Ruhe kommt, haben die Jungs dann Computer gespielt, und das hat geholfen, der blöde Husten hat aufgehört. Und ich dachte das wieder alles in Ordnung ist.

Die haben zum Abend gegessen, noch ein wenig gespielt. In der zeit ist meine Prinzessin auf die Couch eingeschlafen. Ich habe die Jungs auch im Bett geschickt. Geschlafen haben die aber nicht, ich könnte die noch hören wie die miteinander reden und lachen. Ich fand es lustig, bin froh für jede Sekunde in die zwei sich nicht in die Haare kriechen.

Kurz vor zehn war der älteste nochmal unten zu mir um was zu fragen, danach ist er nach oben gegangen.

Mein Mann hatte Nachmittag Schicht und wann er heim Kamm hat ihm der Kleine gehört und ist einfach unten gekommen. Die haben dann noch Wassermelone zusammen gesessen und wir haben über ihm gelacht, weil er wie ein Hase gegessen hat.

Dann habe ich gemeint das es reicht, der Tag war lang genug und er müsste endlich schlafen. Haben wir uns gute Nacht gewünscht und ist nach oben gesaust.

Auf einmal hören wir was von oben und ich dachte nur: was tut er jetzt noch für ein Lärm, lacht er oder weint er?

Der Papa ging oben zu schauen, dann stand er wieder unten mit dem Kind im arm und sagt: er kriegt keine Luft.

Der Schreck war groß, ich wüste nicht was los war, was soll ich machen, von lauter Husten hat er angefangen zum Erbrechen, lauter Schleim. Er war ganz rot im Gesicht, die Augen groß.

In den Moment habe ich nur gedacht wie kann ich ihm helfen? Was hat er? Für mich hat das als einen anaphylaktischer schock ausgeschaut. Nicht das ich vorher schön mal einen gesehen hätte.

Wir hatten in Kühlschrank Allergie zapfen für den Größen und ich habe ihm sofort eins eingeschoben. Danach habe ich ihm Pulmicort zum Inhalieren vorbereitet, wir haben das auch immer im Haus, weil er oft krank ist, und wir fast jedes Mal mit Pulmicort und Sultanol inhalieren müssen.

Beim Inhalieren hat er die Augen zugemacht und ich fing an ihm zu schütteln, weil ich wüste nicht, ob er jetzt einfach nur eingeschlafen hat oder vielleicht ohnmächtig geworden ist. Mein Mann hat sofort der Inhalator ausgeschaltet und fing an sich anzuziehen um in Krankenhaus zu fahren.

Er dachte, dass er in Rottenmann fahren kann, was falsch ist, die schicken die Kinder gleich nach Leoben. Also es Kamm gar nicht infrage, dass er alleine mit dem Kind fast eine stunde, nach Leoben fährt. Er muss sich auf das Fahren konzentrieren und falls der kleine wieder einen Anfall kriegt, kann er ihm gar nicht helfen.

Also rief ich die Rettung an und die haben dann gemeint das es momentan stabil ist, aber es gehört geklärt von einem Arzt, also fuhren wir zwei mit der Rettung in Krankenhaus.

Wir sind, dann bis Samstag im Krankenhaus geblieben, er hat einen Sirup bekommen und Samstag früh würde ihm Blut abgenommen. Diagnose akute Laryngitis Infoblatt für Keuchhusten mitbekommen.

Zum Glück ist alles wieder im Ordnung, der Schreck war aber groß.

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